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Klimabewusste Geldanlage

Verantwortungsvoll investieren

Immer mehr private Anleger achten nicht allein auf hohe Renditen, sondern möchten auch nachhaltig investieren (sustainable investments). Kriterien wie Transparenz, Umwelt- und Klimaschutz, soziale Standards, Gemeinsinn, verantwortliche Unternehmensführung etc. spielen bei ihren Anlageentscheidungen eine wichtige Rolle.

Mit steigender Nachfrage nach Investitionen in nachhaltige Geldanlagen wird das Spektrum entsprechender Anlageprodukte immer vielfältiger und die Auswahl schwieriger. Nicht überall, wo „öko“ draufsteht, ist auch „öko“ drin.

Klimafreundliche Geldanlagen in allen Risikoklassen

Auf dem Anlagemarkt gibt es jede Menge Klimaschutzfonds, grüne Aktienfonds, Genossenschaftsanteile und viele weitere Möglichkeiten für nachhaltiges Investment. Da kein verlässliches Güte- und Qualitätssiegel für grüne Geldanlagen existiert, sollten sich interessierte Anleger im Vorfeld gründlich informieren und bei Anlageentscheidungen die allgemeinen Regeln beachten. Denn auch grüne Geldanlagen unterliegen einem Spannungsverhältnis aus Rentabilität, Sicherheit und Verfügbarkeit.

Nachhaltig investieren

Ob klimabewusste oder herkömmliche Geldanlagen - sie bergen die gleichen Chancen und Risiken. Wie hoch die Ertragschancen, aber auch die Verlustrisiken sind, hängt in erster Linie von der Anlageform ab (z. B. Bank- und Spareinlagen, Aktien, Infvestmentfonds, Rentenpapiere etc.). Für die Auswahl der geeigneten Anlageform spielen insbesondere die persönlichen Anlageziele und die eigenen Risiobereitschaft eine wichtige Rolle. Investments, die einen gezielten Beitrag zum Klimaschutz leisten, haben meistens ihren Schwerpunkt in einer bestimmten Umweltschutzbranche. Daher bergen sie ein vergleichsweise höheres Risiko, da sie nicht in mehrere Branchen investieren.

Bewertungsmethoden nachhaltiger Anlageformen

Investments, die neben rein ökonomischen auch auf ökologische und soziale Grundsätze sowie Prinzipien der guten Unternehmensführung berücksichtigen, werden international unter den Begriffen „Socially Responsible Investments“ (SRI) beziehungsweise „Environment, Social, Governance“ (ESG) zusammengefasst.

Für die Bewertung dieser Anlageformen gibt es mehrere praktische Ansätze, die auch als Mischformen existieren und damit die Vergleichbarkeit für Investoren erschweren:

  • Ausschlusskriterien
  • Positivkriterien
  • "Best-in-Class"-Ansatz