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Optimierung des Ressourceneinsatzes in Unternehmen und Institutionen

Angesichts der steigenden Nachfrage nach Rohstoffen und Energieträgern weltweit und des fortschreitenden Klimawandels stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihren Ressourceneinsatzes in Produktionsprozessen zu optimieren und ihre Produkte effizienter zu gestalten. Mit durchschnittlich 43 Prozent stellen die Materialkosten bereits heute im produzierenden Gewerbe den mit Abstand größten Kostenblock dar - noch weit vor den Personalkosten mit 20 Prozent und den Energiekosten mit durchschnittlich 2,2 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt, 2012).

Wettbewerbsfaktor Ressourceneffizienz

Ressourceneffizienz ist eine Strategie, um durch den effizienteren Einsatz und die Wieder­ver­wen­dung von Primär­energie, natürlichen Boden­schätzen, Wasser sowie veredelten Rohstoffen die natürlichen Ressourcen zu schonen. Ressourceneffizienz ist gleichzeitig zentraler Schlüssel, um Kosten zu senken und die Wettbewerbsfähigkeit von (produzierenden) Unternehmen und Institutionen zu steigern. Einspar- bzw. Optimierungspotenziale bieten sich dabei entlang der gesamten Wertschöpfungskette eines Produktes, wie der Entwicklung, der Produktion, der Verpackung oder dem Transport sowie im Rahmen von Dienstleistungsprozessen.

EWG: Ressourceneffizienz als Chance für Essener Unternehmen

Die Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (EWG) unterstützt den Wissenstransfer zwischen Unternehmen, um Produktionsprozesse durch ressourceneffiziente Verfahren zu optimiert und neue Produkte zu entwickeln.

Mit Veranstaltungen, "best-practice-Beispielen“, Netzwerkbildung etc. fördert die EWG dauerhaft den Austausch über ressourceneffizientere Prozessansätze, Technologien und Produkte.

Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess)

Die Bundesregierung hat am 29. Februar 2012 das Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess) zur nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen beschlossen. Ziel des Programms ist es, durch Marktanreize, Forschung und Innovation und durch Beratung die Rohstroffproduktivität der deutschen Wirtschaft kontinuierlich weiter zu steigern.