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So sieht's aus...

Tortengrafik: Wärmebdarf nach Quellen in Prozent

... aber wie sind Verbräuche und Bedarfe im Stadtgebiet verteilt?

KSI: Integrierte Wärmenutzung in Essen

Ausschnitt einer Grafik: Wärmedichte in Essen im Raster

Wärmenutzung oder eher Wärmeversorgung:
Grundlagenarbeit soll Potenziale heben

Der Endenergiebedarf für Raumwärme in Wohn- und Nichtwohngebäuden ist mit knapp 6.000 GWh/a bzw. 42% und knapp 40% der THG-Emissionen der dominierende Sektor im Endenergiebereich.
Ziel dieses integrierten Wärmenutzungskonzeptes ist es, bestehende THG-Minderungspotenziale im Wärmemarkt zu heben. Hierzu sollen erforderliche Grundlagenarbeiten gleistet werden, wirtschaftlich umsetzbare Potenziale ermittelt und konkrete Umsetzungsmaßnahmen abgeleitet werden.

Der Essener Wärmeatlas:
Wo wird die Energie verbraucht und wo kommt sie eigentlich genau her?

Ein großer Teil des Raumwärmebedarfs wird durch Erdgaslieferungen aus einem annähernd flächendeckenden Gasnetz der Stadtwerke Essen gedeckt gefolgt von den Fernwärmelieferungen der STEAG Fernwärme mit steigender Tendenz, deren Fernwärme-Netz auf ein engeres Gestattungsgebiet begrenzt ist. Ebenfalls einen hohen Stellenwert haben die rd. 55.000 Nachtspeicherheizungen mit immerhin 325 GWh/a Stromeinsatz und einem Anteil von gut 5% (2012). Im dezentralen Bereich werden weiterhin nicht leitungsgebundene Energieträger eingesetzt, vor allem Heizöl, aber auch Flüssiggas, Kohle, Stückholz und Holzpellets.
Im Rahmen eines Maßnahmenkataloges werden der Stadt Essen projektbezogene und strategische Handlungsmöglichkeiten für den effizienten Klimaschutz aufgezeigt und anhand der Untersuchung beispielhafter Teilräume detailliert.

Gefördertes Engagement

Die Stadt Essen hat unter dem Dach der klima|werk|stadt|essen das Förderprojekt
‚KSI: Klimaschutzteilkonzept Integrierte Wärmenutzung in Essen‘
(Förderkennzeichen: 03K02579)

erfolgreich beim Bundesumweltministerium (BMUB) beantragt.
In das im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative finanziell geförderte Projekt sind u.a. die Stadt Essen (u.a. das Umweltamt, Stabsstelle Klimaschutz, Klimaagentur sowie das Amt für Geoinformation, Vermessung und Kataster), die Stadtwerke Essen AG, die Steag Fernwärme GmbH und die innogy SEeingebunden, die Projektleitung liegt beim Umweltamt der Stadt Essen.

Projektabschluss: 07/2017

Schrift-Bild-Marke: Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Nationale Klimaschutzinitiative

Kontakt

Stabsstelle Klimaschutz, Umweltamt Essen
Kai Lipsius
Tel.: 0201 / 88 59 200
Email: kai.lipsius@umweltamt.essen.de