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Neue Fontaine im Kaiserpark, Foto: Grün und Gruga Essen

Intelligente Vernetzung unserer Grünflächen und Parks

„ESSEN. Neue Wege zum Wasser“ trägt zu einer intelligenten Entwicklung der Essener Grünflächen und Parks bei. Das Projekt besteht aus vielen Einzelmaßnahmen und macht sich den Umbau des Emschersystems zunutze, indem es die wasserbaulichen und ökologischen Maßnahmen entlang der Fließgewässer ergänzt und vernetzt. In enger Kooperation mit der Emschergenossenschaft entstehen somit neue Grünverbindungen entlang von Wasserachsen. Zusätzlich führt der gegenwärtige Umbau aufgelassener Bahntrassen durch den Regionalverband Ruhrgebiet zu einer Ergänzung und Verdichtung des Radwegenetzes.

Neue Wege für den Essener Klimaschutz

Im Rahmen des Programms „ESSEN.Neue Wege zum Wasser“ sind in den vergangenen Jahren zusammenhängende Wegesysteme in beachtlichem Umfang entstanden, die attraktive und eigenständige Verbindungen für Radfahrer und Fußgänger quer durch das Stadtgebiet sowie zu den Nachbarstädten bilden. Das „Grundgerüst“ bilden die drei bereits fertiggestellten Nord-Süd-Verbindungen: „Wasser Route“, „Stadt Route“ und die „Natur Route“. Sie werden in Ost-West-Richtung durch die Verbindungen an Rhein-Herne-Kanal und Emscher, dem „Emscher Park Radweg“, der „Rheinischen Bahn“ sowie dem „RuhrtalRadweg“ ergänzt. Das Programm ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz in Essen, da die neuen Wege zwischen Stadtteilen, Wohngebieten und Arbeitsplätzen das Fahrrad als Verkehrsmittel konkurrenzfähig machen. Die Grünzüge übernehmen darüber hinaus die wichtige Funktion von Frischluftzonen mit temperaturausgleichender Wirkung in den heißen Sommerwochen.

Arbeitsmarktpolitik und Verbesserung des Wohnumfeldes

Ein weiterer Aspekt des Projektes „ESSEN.Neue Wege zum Wasser“ ist ein arbeitsmarktpolitischer: Im Rahmen des Essener Konsens werden Menschen in Zusammenarbeit mit Unternehmen sowie weiteren privaten und öffentlichen Institutionen qualifiziert, um ihren Weg aus der Langzeitarbeitslosigkeit zu finden. Ziel ist die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt. Dafür stehen kommunale, regionale sowie weitere Fördermittel zur Verfügung.