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HÄTTEN SIE GEDACHT, DASS...

... 60 bis 70 Prozent der weltweiten Treibhausgasemissionen in Städten verursacht werden? Städte verbrauchen zudem fast 80% der weltweiten Energieressourcen.

... durch fachgerechtes Sanieren und moderne Gebäudetechnik unter Umständen bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs eingespart werden?

... mit einer guten Wärmedämmung von Außenwänden, Dachboden und Kellerdecke die Heizkosten um 50 Prozent reduziert werden können?

... jedes Grad Raumtemperatur weniger rund 6 Prozent Heizkosten und eine um ein Grad niedrigere Heiztemperatur im Haus im Jahr 300 Kilogramm CO2 spart?

... es seit Ende 2011 ein "Energieüberschusshaus" gibt, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht? Mehr Informationen zum Energiehaus Plus...

... Sie durch Entsiegelungen einen Beitrag zur Klimaanpassung leisten und noch Niederschlagswassergebühren sparen können.

Stadtentwicklung & Bauen

Städte im Klimawandel

Städte produzieren einen Großteil der klimaschädlichen Treibhausgase und sind Treiber des weltweiten Klimawandels. Gleichzeitig sind sie von dessen Risiken und negativen Folgen im erheblichen Maße betroffen (z. B. durch Hitzestaus, Überschwemmungen, Stürme etc.). Daher spielen Ballungsräume, Städte und ihre Bewohner eine entscheidende Rolle bei der Lösung der Klimaproblematik, der Bewältigung der Klimafolgen und der Energiewende.

Zukunftsbild: Klimastadt Essen

Klimaschutz und Klimafolgenanpassung sind bereits heute wichtige Bausteine der integrierten Stadtentwicklung in Essen. Sie ermöglichen – im Zusammenspiel mit Siedlungs- und Infrastruktursystemen - eine zukunftsorientierte und klimagerechte Gestaltung unserer Stadt.

  • Klimaschutzmaßnahmen zielen auf die Begrenzung von Klimaveränderungen ab, z. B. durch Energiesparmaßnahmen, energetische Sanierung oder den Einsatz regenerativer Energien (Vermeidungsstrategie).
  • Zu den potenziellen Klimafolgen in unserer Stadt - z. B. die Zunahme von Hitzewellen mit gesundheitlichen Belastungen der Menschen, die nächtliche Wärmespeicherung durch dichte Bebauung, überlastete Infrastrukturnetze bei Starkregenereignissen etc. – bestehen erste Analysen und Handlungskonzepte. Ziel der Klimafolgenanpassung ist es, die Siedlungs- und Infrastruktursysteme der Stadt Essen robuster und widerstandsfähiger zu machen (Anpassungsstrategie).

ZUKUNFTSBILDER FÜR ESSEN

Der Klimawandel stellt die Stadt Essen dauerhaft vor große Herausforderungen, benötigt hohe Investitionen und verursacht erhebliche Kosten. Der Klimawandel eröffnet ihr aber auch viele Entwicklungschancen. Hier einige Zukunftsbilder:

  • Senkung des CO2-Emmissionen und des Stromverbrauchs erhalten die Lebensqualität der Stadtbewohner unter heutigen und künftigen klimatischen Bedingungen.
  • Klimagerechte Modernisierungen, städtische Umbaumaßnahmen von Wohnvierteln (z. B. Solarquartiere), Funktionsmischung, wohnortnahe Grünflächen, Begrünung von Fassaden und Dächern etc. sichern die Attraktivität innerstädtischer Wohn- und Lebensbedingungen.
  • In einer „Stadt der kurzen Wege“ mit viel Rad- und Fußverkehr sind die Bewohner emissionsfrei mobil. In einer Stadt mit einem effizienten und energiesparenden Nahverkehr sowie intermodalen Mobilitätsangeboten lässt sich klimabewusster und zufriedener leben.
  • Klimaschutz kann sich als lokaler Wirtschaftsfaktor und Innovationsmotor etablieren.

Die Klimawerkstadt Essen zeigt konkrete Beispiele für eine klimafreundliche Stadtentwicklung in Essen (z. B. den Bau von Klimaschutzsiedlungen). Zudem unterstützt Sie die Klimawerkstadt Essen mit Informationen und weiterführenden Links bei eigenen Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben.