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Foto: Die Grugatrasse entlang des Borbecker Mühlenbachs Die Wegedecke der Grugatrasse entlang des Borbecker Mühlenbachs, hier eine Aufnahme aus dem Februar 2020, musste erneuert werden. Foto: Daniel Wimmer-Seese, Stadt Essen

Grün und Gruga erneuert Abschnitt der Grugatrasse

13.02.2020

Gute Nachrichten für die Essener Fahrradfahrerinnen und -fahrer: Grün und Gruga Essen erneuert ab März einen Teil der wassergebundenen Wegedecke der Grugatrasse. Doch das ist erst der erste Schritt: Die Grugatrasse soll voraussichtlich ab 2022 in mehreren Abschnitten auf ganzer Länge verbreitert und asphaltiert werden.

Da die Planungen und Vorbereitungen einer grundsätzlichen Ertüchtigung der insgesamt elf Kilometer langen Strecke noch einige Zeit in Anspruch nehmen werden, die Wegedecke jedoch in einem noch nicht asphaltierten Teilbereich am Borbecker Mühlenbach bereits stark geschädigt ist, wird Grün und Gruga ab dem 2. März eine provisorische Erneuerung im Rahmen des Projektes „ESSEN.Neue Wege zum Wasser“ durchführen. Die jeweiligen Bauabschnitte werden dann kurzzeitig gesperrt und Umleitungen eingerichtet. Aktuelle Informationen sind auf www.neuewegezumwasser.de verfügbar. Die Maßnahme wird voraussichtlich Anfang April abgeschlossen sein.

Die Grugatrasse, die Mülheim-Heißen und den Bahnhof Essen-Steele Süd miteinander verbindet, ist eine der beliebtesten und meistbefahrenen Radwegeverbindungen im Essener Stadtgebiet. Seinerzeit wurde die Grugatrasse überwiegend mit einer wassergebundenen Wegedecke aus Dolomitsand in einer Breite von 3 bis 3,50 Meter befestigt. Der Grund: Einschränkungen der Förderbedingungen des Ökologieprogramms Emscher-Lippe-Raum. Da jedoch die wassergebundene Wegedecke zu großen Einschränkungen in der Benutzbarkeit führt, hatte Grün und Gruga bereits im Oktober 2014 einen 3,7 Kilometer langen Abschnitt der Grugatrasse zwischen der Messe Essen und dem Annental asphaltiert.

Eine Maßnahme, die aber nicht den gewünschten Effekt brachte: Zum einen sehen sich die Fußgängerinnen und Fußgänger auf dem Weg mit schnelleren Radfahrerinnen und Radfahrern konfrontiert, zum anderen ist der Weg zu schmal, um den Verkehrsfluss für den Radverkehr zu erhöhen. Deshalb ist eine durchgehende Asphaltierung und Verbreiterung auf der ganzen Trassenlänge vorgesehen, die auch Fußgängerinnen und -gängern mehr Raum lässt.

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