Skip to the navigation Skip to the content

Die van Eupen-Stiftung für Umweltschutz stiftete eine Zeder für den Terrassenfriedhof (v.r.n.l.): Melanie Ihlenfeld, Fachbereichsleiterin Grün und Gruga Essen, Ulrich und Birgit Braun, Vorstand van Eupen-Stiftung, Ulrich Falke und Thomas Tittel, Landschaftsarchitekten Grün und Gruga Essen Die van Eupen-Stiftung für Umweltschutz stiftete eine Zeder für den Terrassenfriedhof (v.r.n.l.): Melanie Ihlenfeld, Fachbereichsleiterin Grün und Gruga Essen, Ulrich und Birgit Braun, Vorstand van Eupen-Stiftung, Ulrich Falke und Thomas Tittel, Landschaftsarchitekten Grün und Gruga Essen

Eine Zeder für den Terrassenfriedhof in Schönebeck

06.12.2018

Der Terrassenfriedhof in Schönebeck, Essens drittgrößte Anlage ihrer Art, bekommt am Eingang an der Heißener Straße ihr altes Wahrzeichen zurück. Bereits acht Meter groß ist die Atlaszeder, die Grün und Gruga Essen nun in Zusammenarbeit mit der Essener Arbeit Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG) auf der Rasenfreifläche am Haupteingang pflanzte. Gestiftet wurde der beeindruckende Baum, der aus Norditalien angeliefert wurde, von der van Eupen-Stiftung für Umweltschutz.

"Der Terrassenfriedhof ist hier in Schönebeck und darüber hinaus als grüner Erholungsraum sehr beliebt. Durch die neue Pflanzung hier im Eingangsbereich und entlang der zentralen Achse wird dieser besondere Ort weiter aufgewertet. Ich bedanke mich sehr herzlich bei der van Eupen-Stiftung für die Finanzierung dieser Aktion", sagt Melanie Ihlenfeld, Fachbereichsleiterin Grün und Gruga Essen.

Mit der Pflanzung erinnert Grün und Gruga gleichzeitig an die Vergangenheit des im Jahr 1926 eröffneten Friedhofs, denn an genau der gleichen Stelle stand bis in die 1980er Jahre hinein bereits eine Zeder, die dann aber aufgrund einer Erkrankung gefällt werden musste. Nun wird mit dem neuen Baum das historische Bild wieder sichtbar. Nachforschungen der beiden Grün und Gruga-Landschaftsarchitekten Thomas Tittel und Ulrich Falke haben ergeben, dass die Planung des parkähnlichen Friedhofs auf Robert Schmidt, Städteplaner und von 1907 bis 1920 Technischer Beigeordneten der Stadt Essen, zurückgeht. Robert Schmidt und andere Städtebauer im Ruhrgebiet mussten sich in dieser Zeit die Frage stellen, wie die ideale Industriestadt aussieht, wie sie zu organisieren und zu einem lebenswerten Ort für die Einwohnerschaft zu gestalten sei.

Bis Anfang des kommenden Jahres soll – ebenfalls finanziert von der van Eupen-Stiftung – eine Allee von elf Bäumen gepflanzt werden, die von dem Eingang bis zu den terrassenförmigen Stufen reicht. Ausgewählt wurde für die besondere Wegsäumung die gleichförmig wachsende Kaiserlinde. "Das Unternehmen van Eupen wurde 1803 in Essen gegründet. Wir freuen uns als Stiftung besonders, dass hier die Historie Beachtung findet", sagt Birgit Braun, Vorstand der van Eupen-Stiftung für Umweltschutz.

Herausgeber:

Stadt Essen
Presse- und Kommunikationsamt
Rathaus, Porscheplatz
45121 Essen
Telefon: +49 201 88 0 (Zentrale)
E-Mail: info@essen.de
URL: www.essen.de