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Rainer Wienke, Fachbereichsleiter des Amts für Straßen und Verkehr der Stadt Essen, nahm von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, den Förderbescheid für Maßnahmen zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme entgegen Rainer Wienke, Fachbereichsleiter des Amts für Straßen und Verkehr der Stadt Essen, nahm von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, den Förderbescheid für Maßnahmen zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme entgegen. Foto: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Förderbescheidübergabe "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" Förderbescheidübergabe "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme". Foto: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

Stadt Essen erhält 2 Millionen Euro Bundes-Fördermittel für Umweltsensitive Steuerung an der Alfredstraße

30.11.2018

Bessere Luft durch Digitalisierung: Die Stadt Essen bekam heute in Berlin von Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, ihren Förderbescheid für Maßnahmen zur Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme überreicht. Verwendet wird die Fördersumme von rund 2 Millionen Euro für die geplante Umweltsensitive Steuerung an der Alfredstraße. Die Förderung erfolgt im Rahmen des "Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020".

Mit Hilfe der Umweltsensitiven Steuerung soll kurzfristig die NOx-Belastung an der Alfredstraße gesenkt werden, die mit 47 μg/m im Vergleich besonders hoch ist. Im Rahmen des Vorhabens plant die Stadt Essen die Hochrüstung des Verkehrsrechners zur Bewertung von Verkehrs- und Umweltdaten, so dass Lichtsignale je nach Belastungssituation automatisch gesteuert werden können.

Die Umweltsensitive Steuerung an der Alfredstraße ist das Leitprojekt des Masterplans Verkehr, der im August dieses Jahres vorgestellt wurde. Die umweltsensitive Verkehrssteuerung versteht sich nicht nur als Maßnahme zur Verbesserung des Verkehrsflusses ("Grüne Welle"), sondern soll auch durch entsprechende Lenkung eine Reduzierung des Verkehrsaufkommens bewirken, ohne dass dabei grundsätzlich die Erreichbarkeit der Innenstadt beeinträchtigt wird.

Der Masterplan Verkehr war auch Thema in der Ratssitzung am 28. November: Zum einen wurde die Verwaltung beauftragt, verschiedene Maßnahmen aus der Masterplan prioritär bzw. nachrangig zu behandeln, zum anderen sich mit Nachdruck beim Landesbetrieb Straße.NRW für eine Machbarkeitsstudie bezüglich des sechsspurigen Ausbaus der A 40 zwischen der Anschlussstelle Essen-Frohnhausen und der Anschlussstelle Essen-Zentrum, einer teilweisen Anhebung der Stadtbahnstrecke auf das Niveau der angrenzenden Wohnbebauung und der Abdeckelung der gesamten Strecke auf gleichem Niveau einzusetzen.

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