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Infrastruktur für Elektro-Ladesäulen in Essen wächst

09.10.2018

Der weitere Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Essen rückt näher. Über 150 zusätzliche Ladesäulen sollen demnächst dafür sorgen, dass die Fahrerinnen und Fahrer von Elektrofahrzeugen ihre Fahrzeuge zukünftig an vielen verschiedenen Standorten im Essen Stadtgebiet aufladen können.

Um die für das Aufstellen von E-Ladesäulen erforderlichen Sondernutzungserlaubnisse haben sich die Unternehmen innogy SE aus Essen in etwa 80 Fällen sowie die Allego GmbH aus Berlin in etwa 75 Fällen beworben. Vorab hatte die Stadt Essen das Stadtgebiet in je 200 mal 200 Meter große "Kacheln" aufgeteilt, die als Standorte für E-Ladesäulen dienen sollen. Damit soll gewährleistet werden, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur und der Aufbau der E-Ladesäulen möglichst gleichmäßig auf dem Essener Stadtgebiet erfolgen kann.
Zunächst soll pro Kachel höchstens ein Unternehmen eine Genehmigung zur Aufstellung einer E-Ladesäule erhalten. Die Anträge auf Sondernutzungserlaubnisse werden derzeit geprüft. Nach Abschluss der Prüfung können - voraussichtlich noch im Jahr 2018 - die ersten neuen E-Ladesäulen im Stadtgebiet aufgestellt werden.

Für die neun Essener Stadtbezirke liegen dem Amt für Straßen und Verkehr aktuell Anträge auf Sondernutzungserlaubnis zum Aufstellen einer E-Ladesäule in folgender Anzahl vor:

  • Stadtbezirk I: 47 Anträge
  • Stadtbezirk II: 42 Anträge
  • Stadtbezirk III: 25 Anträge
  • Stadtbezirk IV: 12 Anträge
  • Stadtbezirk V: 5 Anträge
  • Stadtbezirk VI: 9 Anträge
  • Stadtbezirk VII: 8 Anträge
  • Stadtbezirk VIII: 12 Anträge
  • Stadtbezirk IX: 19 Anträge

Da der Ladevorgang der E-Fahrzeuge nach wie vor länger dauert als etwa das Betanken eines Fahrzeugs mit Kraftstoff, hat der Verwaltungsvorstand der Stadt Essen darüber hinaus eine Höchstparkdauer von vier Stunden für das Aufladen der Elektrofahrzeuge beschlossen. Dies verhindert zugleich, dass Elektrofahrzeuge die Parkflächen an Ladesäulen länger als erforderlich nutzen.
Aus diesen Neuerungen ergibt sich auch die Notwendigkeit, das Parkraumbewirtschaftungskonzept der Stadt Essen zu überarbeiten. Dieses wird voraussichtlich im ersten Quartal 2019 vorgestellt.

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