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Hoher Andrang für Ideenbörse der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017

Bürgerinnen und Bürger reichten 82 grüne Projektideen ein

06.06.2018

Im April startete das Projektbüro der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 eine neue Ideenbörse für Projekte von Bürgerinnen und Bürgern. Einzelpersonen und Gruppen waren herzlich eingeladen, ihre grünen Ideen einzureichen – orientiert an den Lebenswelten des vergangenen Grüne Hauptstadt-Jahres "Mein Grün", "Mein Einkauf", "Meine Wege", "Meine Zukunft" und "Meine Flüsse". Nun endete die Antragsfrist mit einem beeindruckenden Ergebnis: Das Projektbüro freut sich über 82 grüne Ideen.

"Wir sind absolut überwältigt, dass auch nach dem offiziellen Titeljahr so viele Bürgerinnen und Bürger einen eigenen grünen Beitrag für ihre Stadt leisten möchten. Das zeigt, dass die Grüne Hauptstadt Europas in Essen nachhaltig wirkt. Ich bedanke mich herzlich bei allen Essenerinnen und Essenern, die mit ihren Ideen die Lebensqualität in Essen bereichern möchten", sagt Simone Raskob, Umwelt-, Bau-, und Sportdezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017. Für die Umsetzung stehen pro Projekt bis zu 1.000 Euro zur Verfügung – ein Eigenanteil muss nicht erbracht werden.

Jury entscheidet über Förderung

Nun werden die Anträge gesichtet und geprüft. Eine Jury – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung und Zivilgesellschaft –, entscheidet, welche Projekte eine Förderung erhalten. "Wir möchten so viele Projekte wie möglich realisieren", betont Simone Raskob. Grundsätzlich förderfähig sind alle Projekte, die öffentlich zugänglich sind, den Antragstellern keinen wirtschaftlichen Nutzen bringen und die Ziele der Grünen Hauptstadt unterstützen. Zudem gilt: Pro Person kann nur ein Projekt gefördert werden.

Eine Erfolgsgeschichte der Grünen Hauptstadt Europas - Essen 2017

Im Jahr der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 wurden insgesamt 210 Bürgerprojekte gefördert, die im Rahmen von zwei Ideenbörsen eingereicht wurden. Die Bandbreite der in 2017 geförderten Bürgerprojekte war riesig: Nachhaltige, originelle, aufwändige und vielfach überraschende Projekte wurden umgesetzt – beispielsweise Ausstellungen, Workshops, Umweltbildungsprojekte oder Begrünungen. Die Zahl der Initiativen, Vereine, Verbände, Kitas und Schulen, aber auch Privatpersonen, die sich mit großem Engagement eingebrachten, war enorm, so dass sich die Stadt Essen entschlossen hat, auch nach dem Titeljahr die Bürgerprojekte weiterleben zu lassen.

Herausgeber:

Stadt Essen
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