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Führten bei der Eröffnung auf dem Willy-Brandt-Platz das Feld an: Simone Raskob, Umwelt-, Bau und Sportdezernentin der Stadt Essen, sowie Jörg Brinkmann, Vorstandsmitglied und Sprecher des ADFC Essen. Foto: Ute Zeise Führten bei der Eröffnung auf dem Willy-Brandt-Platz das Feld an: Simone Raskob, Umwelt-, Bau und Sportdezernentin der Stadt Essen, sowie Jörg Brinkmann, Vorstandsmitglied und Sprecher des ADFC Essen. Foto: Ute Zeise

STADTRADELN 2018 ruhrgebietsweit gestartet

Mit der Eröffnung am Samstag ging die bundesweite Aktion in unserer Stadt in die 7. Runde

04.06.2018

Am Samstag (2.6.) eröffnete Simone Raskob, Geschäftsbereichsvorstand Umwelt, Bauen und Sport der Stadt Essen offiziell das STADTRADELN 2018 auf dem Willy-Brandt-Platz. Unter der Leitung des ADFC startete im Anschluss die Eröffnungsradtour zur gemeinsamen Eröffnung der Kampagne "STADTRADELN in der Metropole Ruhr" mit den Nachbarkommunen.

"Das Mobilitätsverhalten in den Städten verändert sich und das ist gut so. Dass dem Radfahren dabei nicht nur in Essen eine besondere Bedeutung zukommt, zeigt sich auch darin, dass sich die Zahl der teilnehmenden Städte am bundesweiten STADTRADELN allein in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt hat. Für mich ist die Aktion ein wichtiger Baustein und spannender Gradmesser für unser Ziel, bis 2035 den gesamten innerstädtischen Verkehr gleichmäßig auf die vier Bereiche Rad-, Fuß-, Auto- und öffentlicher Nahverkehr zu verteilen", betonte Simone Raskob. "Mit dem Rückenwind der ‚Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017‘ bin ich zuversichtlich, dass wir auch in diesem Jahr bei der Zahl der Teilnehmenden als auch an erreichten Kilometern wieder neue Rekorde aufstellen werden. Mit über 1.000 Anmeldungen zum Aktionsbeginn sind wir wieder auf dem Weg, auch 2018 einen der vorderen Plätze zu belegen", ergänzte Ute Zeise, die als Klimamanagerin Mobilität der Stadt Essen die Aktion seit 2013 organisiert.

Bereits seit 2014 schließen sich die teilnehmenden Ruhrgebietskommunen gemeinsam als "Metropole Ruhr" unter dem Dach des RVR zusammen, um ein deutliches Zeichen für das Fahrrad als echte Alternative auch im Berufsverkehr im Ruhrgebiet zu setzten: Von Bochum, bis Witten - insgesamt treten 17 aktive Revierstädte drei Wochen mit- und gegeneinander an, um möglichst viele Radkilometer zu sammeln und so für den Radverkehr im urbanen Alltag zu werben.

Ab sofort und bis zum Ende der Aktion am 22. Juni können sich alle Interessierten jederzeit anmelden und ihre geradelten Kilometer ein- sowie nachtragen. Wie das geht, welche Teams gemeldet sind und wie viele Kilometer bereits geradelt wurden kann unter www.klimawerkstadtessen.de/stadtradeln eingesehen werden. Zu finden sind dort auch die Erfolgs-Bilanzen der vergangenen Jahre.

Zum Hintergrund:

Bereits bei der Premiere 2012 landeten die Essenerinnen und Essener auf Anhieb auf dem achten Platz von insgesamt rund 170 teilnehmenden Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland. Dieser erfreuliche Erfolg wurde in den darauf folgenden Jahren wiederholt und übertroffen. Seit 2014 tritt Essen unter dem Dach des Regionalverbandes Ruhr (RVR) gemeinsam mit anderen Ruhrgebietsstädten sehr erfolgreich als "Metropole Ruhr" in die Pedale.

Die Bedeutung des Radfahrens im Alltag verdeutlicht auch die rasant gestiegene Zahl von bundesweit 784 teilnehmenden Kommunen in diesem Jahr. Ob Familie, Nachbarschaft, Verein oder die Firma - mitmachen kann jeder, der in Essen wohnt, arbeitet, studiert oder zur Schule geht. Alle Radkilometer werden online gesammelt und in den verschiedenen Kategorien mit den mitradelnden Kommunen in ganz Deutschland verglichen. Den eifrigsten Städten, ihren radelnden Kommunalparlamenten und den STADTRADEL-Stars winken neben Auszeichnungen auch Preise rund um das Thema Fahrrad. Die Organisatoren der Klimawerkstadt Essen und der Transportation Research and Consulting GmbH (TRC) können dank engagierter Sponsoren in unserer Stadt wieder zusätzliche Preise für die Essener Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausloben.

Herausgeber:

Stadt Essen
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