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Da geht noch was…

Die Essener Klimaagentur macht Betreiber von Photovoltaik-Anlagen fit für bessere Erträge. Die Teilnahme ist kostenlos.

02.02.2017

Der weitaus größte Teil der Essener Photovoltaikanlagen stammt aus den frühen 2000er Jahren. Zu diesem Zeitpunkt war ihrer Errichtung "auf dem Stand der Technik". Gerade solch hochtechnische Anlagen unterliegen jedoch einem Alterungsprozess, der zu einer sinkenden Ertragslage führen kann. Dieser Effekt ist weder aus wirtschaftlicher noch aus umweltpolitischer Sicht optimal, da die Erträge, die der Anlagenplanung einst zugrunde lagen, nicht mehr erzielt werden können.

Somit bleiben wirtschaftliche und ökologische Potentiale ungenutzt. Dies gilt für alle Anlagen unabhängig davon, ob deren Vergütung über den derzeitigen Stromkosten des Energieversorgungsunternehmens (EVU) oder darunter liegt.
Es lohnt sich daher unbedingt, seiner eigenen Photovoltaikanlage ein bisschen Aufmerksamkeit und gegebenenfalls eine Wartung zukommen zu lassen. Die Anpassung an aktuelle technische Entwicklung erschließt darüber hinaus zusätzliche Potentiale.

Um Akteure der Energiewende in unserer Stadt zu unterstützen und die ungenutzten Reserven zu "heben", hat die Stadt Essen ein Netzwerk von Fachleuten und -firmen aufgebaut, in dessen Mitte die Klimaagentur Essen als zentrale Institution und Anlaufstelle steht. Gregor Kohlmann, als Photovoltaikexperte Mitglied in diesem "Netzwerk Energetische Gebäudemodernisierung", bietet jetzt exklusiv zwei Veranstaltungen zum Thema an: Am

  • 7. Februar, in der Volkshochschule Essen am Burgplatz, Raum 1.02,
    sowie am
  • 21. Februar, in der Energiefabrik Kupferdreh, Hinsbecker Löh 46,
  • jeweils um 18 Uhr,

startet der praxiserfahrene Elektrotechnikmeister zunächst mit einem Fachvortrag zum Thema "Optimierung bestehender Photovoltaikanlagen" und beantwortet anschließend die konkreten Fragen der Teilnehmenden.

Die Veranstaltung der Klimaagentur ist selbstverständlich kostenlos.

Zum Hintergrund:
Knapp die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs in Essen entsteht bei der Bewirtschaftung von Immobilien. Der nachhaltige, effiziente, zukunftsfähige und fachgerechte Umgang mit Energie spielt daher eine zentrale Rolle im Klimaschutz. Um private Immobilienbesitzerinnen und -besitzer sowie Unternehmen bei der Investition in das eigene Gebäude und die individuelle Realisierung der Energiewende vor Ort noch besser zu unterstützen, hat die städtische Klimaagentur das "Netzwerk energetische Gebäudemodernisierung" initiiert, das gemeinsam mit der Essener Kreishandwerkerschaft als Zusammenschluss von Fachleuten aller Gewerke aufgebaut wurde.
Weitere Informationen über die Zielsetzung und den Aufbau des Essener "Netzwerk Energetische Gebäudemodernisierung" unter: www.klimawerkstadtessen.de/netzwerk.

Herausgeber:

Klimaagentur Essen
Porscheplatz 1
45121 Essen
Telefon: +49 201 88 59200
Fax: +49 201 88 59009
E-Mail: klima@essen.de
URL: Klimawerkstadtessen