160 Maßnahmen für den Klimaschutz

Die Folgen des Klimawandels sind auch in Essen spürbar: Die heftigen Sturmgewitter, die Ende Mai über Deutschland wüteten, der Sturm "Kyrill" Anfang 2007 und das extreme Unwetter, das im Sommer letzten Jahres zu erheblichen Überschwemmungsschäden im Essener Süden führte. Um die Auswirkungen der weltweiten Erderwärmung zu begrenzen, muss vor allem der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) gesenkt werden. Insgesamt ist angestrebt, den CO2-Ausstoß in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent zu senken - die Stadt Essen unterstützt dieses Ziel und hat das Thema Klimaschutz mit hoher Priorität auf den Plan gerufen.

Anfang 2008 hat der Rat der Stadt Essen ein umfassendes Handlungskonzept in Auftrag gegeben. Unter Beteiligung zahlreicher Experten der Verwaltung und der Stadttöchter wurde das "Integrierte Energie- und Klimakonzept Stadt Essen: Unsere Stadt. Unser Klima.“ (IEKK) erarbeitet, das Anfang März 2009 einstimmig vom Rat der Stadt Essen beschlossen wurde. Die Stadt Essen verfolgt mit diesem Konzept eine Doppel­strategie: Es beinhaltet zum einen klassische Klimaschutzmaßnahmen, die auf eine Minderung der CO2-Emissionen abzielen. Zum anderen sieht es Anpassungsmaßnahmen an die gegenwärtigen und künftigen negativen Folgen des Klimawandels vor.

Das Konzept beschreibt insgesamt 160 Maßnahmen, um den Stromverbrauch und CO2-Ausstoß in unserer Stadt zu senken – unter Mitwirkung der Stadtverwaltung und Stadttöchter. Auf dem Programm für 2009 bis 2013 stehen: u.a. Modernisierungen im Gebäudebestand, Photovoltaik: 1000-Dächer-Programm, klimafreundliches Verkehrsmanagement, energieeffiziente Wirtschaft, Förderung des Radverkehrs.

Die allgemeine Umweltseite der Stadt Essen.

Zum Integriertes Energie- und Klimakonzept der Stadt Essen.