Ernährung

Heimatprodukte kaufen

Erdbeeren aus Südspanien? Entscheiden Sie sich beim Einkauf bewusst für Obst und Gemüse aus der Region -  kurze Transportwege bedeuten weniger Treibhausgase. Gemüse und Obst aus dem eigenen Garten schmecken meist besser und ersparen Transportwege und somit CO2.

Saisonales Obst und Gemüse

Erdbeeren im Winter oder Äpfel im Frühjahr - zu jeder Jahreszeit bekommt man fast alle Ost- und Gemüsesorten in den Lebensmittelgeschäften. Aber: Kauft man saisonal ein, so bekommt man nicht nur bessere Ware, sondern zahlt auch weniger und tut obendrein noch etwas für die Umwelt. Der Saisonkalender hilft beim Einkauf.

Fleischgerichte öfter durch Gemüse ersetzen

Für tierische Lebensmittel wie Fleisch oder Wurst wird im Gegensatz zu Freilandgemüse ein Vielfaches an Energie, Ackerfläche und Dünger benötigt. Rinder produzieren bei der Verdauung zusätzlich klimabelastendes Methan.

Magarine aus heimischen Ölsaaten statt Butter

Tierische Produkte, insbesondere Milchprodukte haben eine schlechte Klimabilanz. Magarine aus heimischen Ölsaaten wie Raps oder Sonnenblumen verursacht deutlich weniger Treibhausgasemissionen als Butter.

Wasser aus der Leitung

Wasser aus Flaschen ist nicht gesünder als Leitungswasser - auch wenn Werbeslogans es gerne anders darstellen. Die Richtlinien der deutschen Trinkwasserverordnung sind strenger als die für Mineralwasser. Neben einer besseren CO2-Bilanz schont Leitungswasser auch den Geldbeutel: Mineralwasser in Flaschen ist 300- bis 1000-mal teurer als Leitungswasser!

Aktueller Tipp: Tiefkühlkost vermeiden

Tiefgekühlte Produkte sind sehr "energiebeladen". Für die Frostung, die anschließende Kühlung und das spätere Auftauen wird Energie verbraucht, welche bei frischen Lebensmitteln entfällt.